Vogelgrippe – ein Experteninterview

Vogelgrippe – ein Experteninterview

Vogelgrippe – ein Experteninterview

Die Vogelgrippe ist mittlerweile in allen Bundesländern angekommen. Welche Maßnahmen sollten getroffen werden, um die Tierseuche einzudämmen? Experte Professor Martin Beer vom Friedrich-Loeffler-Institut gibt Antworten.

Ein Mann in der linken Bildhälfte schaut in Richtung des Fotografen.

Foto: FLI

DJV: Wie gefährlich ist das Virus für den Menschen – gerade in Hinblick auf Kontakt mit Geflügel und Fleischverzehr?

Professor Martin Beer: Für die allgemeine Bevölkerung besteht ein geringes Infektionsrisiko, denn für eine Infektion des Menschen ist ein intensiver Kontakt mit infiziertem Geflügel oder infizierten Wildvögeln nötig. Daher sind umfangreiche Schutzmaßnahmen beim Umgang mit potenziell infiziertem Geflügel, Wildvögeln und Säugetieren erforderlich. So müssen Personen, die betroffene Geflügelhaltungen räumen oder tote Wildvögel bergen, geeignete Schutzkleidung tragen. Hierzu gehören neben einem Schutzanzug auch Einmalhandschuhe, Schutzbrille und eine FFP3-Atemschutzmaske sowie desinfizierbares Schuhwerk. Aus betroffenen Geflügelhaltungen gelangen keine Erzeugnisse in die Lebensmittelkette.

Wie weit verbreitet ist das Virus inzwischen in Deutschland und welche Tiere sind hauptsächlich betroffen?

Es gibt Meldungen aus allen Bundesländern. Bei gehaltenen Vögeln sind seit dem 1. September in über 70 Ausbrüchen Legehennen, Masthühner, Puten, Enten und Gänse betroffen – aus Haltungen jeglicher Größe. Bei Wildvögeln fallen vor allem Kraniche auf, die den ganz überwiegenden Teil (etwa 80 %) der rund 600 Fälle beziehungsweise Standorte ausmachen. Hinter diesen Fällen können eine ganze Reihe toter Tiere stehen. Neben den Kranichen gibt es zudem positive Befunde für Wildgänse, Schwäne, Graureiher, Greifvögel, Möwen, Wildenten und einen Regenpfeifer.

Welche Tiere können das Virus verbreiten und welche Rolle spielt der Mensch?

Das Virus zirkuliert derzeit insbesondere bei wilden Wasservögeln. In dieser Saison wurden bisher zwar weniger tote infizierte Wildenten und -gänse berichtet, aber dennoch ist das Virus bei diesen Arten weiterhin verbreitet. Und dies auch bei gesunden Wildvögeln, wie Untersuchungen aus Italien, den Niederlanden und Deutschland zeigen – etwa H5N1-positive, erlegte Stockenten. Möglicherweise haben insbesondere Wasservögel schon eine gewisse Herdenimmunität gegen H5 entwickelt. Das könnte erklären, warum sie trotz aktiver Infektion seltener erkranken und das Virus weiterverbreiten können. Der Mensch spielt eine Rolle beim indirekten Eintrag des Virus in Geflügelbestände. Über kontaminierte Gerätschaften, kontaminiertes Schuhwerk oder auch Futter (wenn Wildvögel Zugang hatten) kann das Virus auch in geschlossene Ställe gelangen.

Welche Hygienemaßnahmen sind für Jäger wichtig, um eine Verbreitung des Virus zu verhindern?

Wildvögel sollten besonders in dieser Phase nicht beunruhigt oder aufgeschreckt werden. Wasservogeljagden sollten möglichst nicht durchgeführt werden. Jäger, die gleichzeitig Geflügelhalter sind, müssen strikt die Hygieneregeln beachten und Kleidung inklusive Gummistiefel, die im Geflügelbereich getragen wird, strikt von der Jagdkleidung trennen. Jäger sollten nicht auf Eigeninitiative erkrankte oder tote Vögel bergen, sondern sich mit den Veterinärbehörden absprechen und gegebenenfalls um Unterstützung bitten. Das Bergen erfordert allerdings Sachkenntnis und geeignete Schutzkleidung, um sich selbst vor einer Infektion zu schützen.

Stichwort Vogelzug: Wie schätzen Sie die weitere Entwicklung des Seuchengeschehens ein?

Neben Kranichen sind weitere Wildvogelarten von der Infektion betroffen. Auch wenn die Mortalität bei diesen derzeit geringer ist, können sie zu einer fortlaufenden Zirkulation des Virus unter Wildvögeln beitragen. Unabhängig vom Vogelzug könnte so ein erhöhter Infektionsdruck über den Winter aus dem Wildvogelbereich heraus anhalten. Ob dies zu weiteren Ausbrüchen in Geflügelhaltungen führt, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Wesentliche Elemente sind das schnelle Erkennen und Eingreifen beim Geflügel, das in der Vergangenheit eine weitläufige Zirkulation von Geflügelpestviren in deutschen Geflügelbeständen erfolgreich verhindert hat. Im Wildvogelbereich bestehen jedoch kaum Möglichkeiten, die Ausbreitung und das dortige Tierleid zu vermindern.

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Deutsche essen regelmäßig Wild

Deutsche essen regelmäßig Wild

Deutsche essen regelmäßig Wild

Wildfleisch kommt in Deutschland rgelmäßig auf den Teller. In ländlichen Gebieten ist dies häufiger der Fall als in urbanen Bereichen. Dies hat der Deutsche Jagdverband vor Kurzem in einer repräsentativen Umfrage ermittelt.

Ein Stück Wildfleisch neben ein paar Tomaten in einer Pfanne

Foto: Hennefarth/Martig//DJV

Dazu berichtet der Deutsche Jagdverband in einer Pressemitteilung: Fleisch von heimischen Wildtieren ist beliebt in Deutschland: 50 Prozent der Menschen essen es mindestens einmal jährlich, die Hälfte davon bereitet es sogar selbst zu. In ländlichen Regionen liegen die Werte noch deutlich höher: Knapp zwei Drittel (63 Prozent) essen dort regelmäßig Wild und ein Drittel (34 Prozent) schwingt selbst den Kochlöffel. Diese Ergebnisse hat das Marktforschungsinstitut Civey im Auftrag des Deutschen Jagdverbandes (DJV) ermittelt. Befragt wurden über 2.500 Menschen. 

Land-Stadt-Gefälle bei der Beliebtheit

„Wildbret ist ein regionales, ursprüngliches und hochwertiges Lebensmittel. Also genau das, wonach viele Verbraucher heute bewusst suchen“, sagt DJV-Präsident Helmut Dammann-Tamke. Entsprechend positiv fällt die Bewertung in der Bevölkerung aus: Wildfleisch ist ein gesundes und natürliches Lebensmittel, sagen insgesamt 7 von 10 Deutschen. Noch deutlich höher fällt die Zustimmung auf dem Land mit einer Drei-Viertel-Mehrheit (77 Prozent) aus. In urbanen Regionen sind es hingegen weniger als zwei Drittel (64 Prozent). 

Umgerechnet 270 Million Bratwürste verspeist

In der Jagdsaison 2023/24 haben die Deutschen insgesamt knapp 27.000 Tonnen Fleisch von Wildschwein, Reh und Hirsch verspeist. Das entspricht umgerechnet rund 270 Millionen Wildwürsten. Auf dem Teller ganz vorn liegt Wildschwein mit über 13.000 Tonnen. 

Wildbret ganzjährig verfügbar

Wild aus der Region ist das ganze Jahr über verfügbar, das Angebot variiert allerdings und orientiert sich an gesetzlich festgelegten Jagdzeiten. Schmoren, kurzbraten oder grillen: Über 400 Wild-Rezepte gibt es auf der Internetseite wild-auf-wild.de. Dort können Verbraucher über eine Postleitzahlsuche zudem über 2.000 regionale Anbieter von Wildbret und Restaurants finden. 

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Wolf: Günstiger Erhaltungszustand erreicht

Wolf: Günstiger Erhaltungszustand erreicht

Wolf: Günstiger Erhaltungszustand erreicht

Bereits seit einiger Zeit steigen die Wolfszahlen in Deutschland kontinuierlich an. Nun meldet die Bundesregierung den günstigen Erhaltungszustand für das Raubtier.

Vier Wölfe laufen im Wald. Sie laufen auf den Fotografen zu.

Foto: Rolfes/DJV

Dazu berichtet der Deutsche Jagdverband in einer Pressemitteilung: Die Bundesregierung hat heute für Wölfe in der kontinentalen biogeographischen Region Deutschlands den günstigen Erhaltungszustand an die EU-Kommission gemeldet. Der Deutsche Jagdverband (DJV) begrüßt dies, sieht aber noch deutlichen Klärungsbedarf. „Der heutige Schritt markiert einen Wendepunkt: Die Art und Weise, wie wir mit dem Wolf künftig umgehen wollen, fällt jetzt einzig und allein in die nationale Zuständigkeit“, sagte DJV-Präsident Helmut Dammann-Tamke. Jetzt sei die Voraussetzung da, den Koalitionsvertrag der Bundesregierung nahezu flächendeckend umzusetzen, also über das Jagdrecht ein regional differenziertes Bestandsmanagement einzuführen, so Dammann-Tamke weiter.

Laut DJV muss jetzt aktives Bestandsmanagement kommen, das über ein reines Reaktionsmanagement nach Nutztierrissen hinausgeht. Besonders wichtig ist dies beispielsweise in Regionen mit Zielkonflikten, in denen die Akzeptanz für den Wolf weiter schwindet. Der DJV kritisiert in diesem Zusammenhang die Haltung des Bundesumweltministeriums, das immer noch vor einer Positionierung im Sinne von Bestandsregulierung zurückschreckt – anders als viele europäische Staaten.

Die Herabstufung des Schutzstatus für den Wolf auf den Anhang V bedeutet für Deutschland auch: Die EU verpflichtet ihre Mitglieder, dafür Sorge zu tragen, dass die Art im günstigsten Erhaltungszustand bleibt. Vor diesem Hintergrund war laut DJV die heutige Meldung an die EU-Kommission so wichtig.

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Zwischenstand: rund 170 ASP-Fälle in NRW

Zwischenstand: rund 170 ASP-Fälle in NRW

Zwischenstand: rund 170 ASP-Fälle in NRW

Foto: Markus Lück (KI-generiert)

Mitte Juni 2025 wurde ein verendetes Wildschwein bei Kirchhundem im Kreis Olpe in NRW verendet aufgefunden. Kurze Zeit später bestätigte dann eine Untersuchung im Labor: die Sau war mit der Afrikanischen Schweinepest infiziert. In den knapp vier Monaten seit dem Ausbruch der Tierseuche bis heute wurden rund 170 weitere Wildschweinkadaver aus den Kreisen Olpe und Siegen-Wittgenstein positiv auf die Afrikanische Schweinepest beprobt.

Unmittelbar nach Bestätigung des Ausbruchs der Tierseuche wurde eine Sperrzone rund um den Fundort des positiv beprobten Wildschweinkadavers errichtet. Mittlerweile umfasst die ausgewiesene Kernzone rund 143.000 Hektar. Mittels rund 114 Kilometer Festzaun sollen Sauen daran gehindert werden, die Kernzone zu verlassen bzw. in diese einzudringen. Doch das Seuchengeschehen ist nach wie vor dynamisch. Nahe der Ortschaft Heinsberg im Kreis Olpe wurden drei weitere Wildschweinkadaver gefunden, die ebenfalls positiv auf Afrikanische Schweinepest getestet wurden. Weitere 25 Kilometer Zaun sollen nun gezogen werden. Das Kerngebiet wird somit um rund 3.400 vergrößert, wie das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen auf seiner Internetseite berichtet.

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Europa: Jagdgeschäft milliardenschwer

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Eine neue Studie belegt, dass das Geschäft rund um die Jagd und den Schießsport in Europa rund 180 Milliarden Euro zur Wirtschaft beiträgt.

Nahaufnahme einer abgekippten Flinte. Eine Hand entnimmt zwei frisch abgefeuerte Schrotpatronen

Foto: Wildgeflüster/DJV

Dazu berichtet der Deutsche Jagdverband in einer Pressemitteilung: Schießsport und verwandte Sektoren tragen jährlich mit 180 Milliarden Euro zur europäischen Wirtschaftskraft bei. Damit sichern die beiden Bereiche mehr als 1,1 Millionen Arbeitsplätze in 30 Ländern – darunter alle EU-Mitgliedstaaten, Norwegen, die Schweiz und das Vereinigte Königreich. Das zeigt eine wissenschaftliche Studie der Universität Urbino, die gestern im Europäischen Parlament vorgestellt wurde. FACE, der europäische Dachverband der Jäger, hebt die Bedeutung der Zahlen in seiner Meldung hervor. „Diese Studie betont, wie hoch der sozio-ökonomische Beitrag ist, den sieben Millionen Jägerinnen und Jäger in ganz Europa jährlich erbringen“, so Helmut Dammann-Tamke, Präsident des Deutschen Jagdverbandes (DJV) und FACE-Vizepräsident.

Jäger und Sportschützen sichern zahlreiche Arbeitsplätze

Die in der Studie ermittelte Wirtschaftskraft von 180 Milliarden Euro bezieht sich laut FACE ausschließlich auf den Verkauf von Waffen und Munition. Beide Branchen verzeichnen demnach einen deutlichen Handelsüberschuss. Darüber hinaus geben europäische Jäger und Sportschützen 96,3 Milliarden Euro für ihre Tätigkeit aus. Mit dieser Nachfrage gehen zahlreiche Arbeitsplätze einher: knapp 85.000 Beschäftigte in der Produktion und rund 490.000 Beschäftigte im Dienstleistungssektor.

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Finanzielle Unterstützung für Fallenjäger

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Fallensteller in Niedersachsen aufgepasst! Ab sofort wird die Anschaffung von elektronischen Fangmeldern mit bis zu 150 Euro pro Stück gefördert.

Ein elektronischer Fangmelder ist an der hölzernen Seitenwand einer Lebendfalle befestigt.

Foto: Markus Lück

Elektronische Fangmelder haben die Fallenjagd stark verändert. Eine durchgehende Überwachung der Fanggeräte durch die technischen Helferlein sorgt dafür, dass der Fallensteller umgehend nach Fang eines Tiers darüber Bescheid weiß. Die Verweildauer gefangener Tiere in den Fallen kann durch die Geräte somit massiv verkürzt werden. Fehlfänge können schon nach kurzer Zeit wieder in die Freiheit entlassen werden. Unter anderem deshalb haben sich die politisch Verantwortlichen in Niedersachsen dazu entschieden, die Anschaffung von Fangmeldern finanziell zu unterstützen.

Dazu Miriam Staudte, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in einer Pressemitteilung des Ministeriums: „Die meisten Jägerinnen und Jäger haben aus Tierschutzgründen ihre Fallen bereits mit elektronischen Fangmeldern ausgestattet. Dies erleichtert den Kontrollaufwand und verkürzt die belastende Verweildauer der Tiere in der Falle erheblich. Wir setzen mit der Förderung ein Zeichen, dass die Ausstattung mit elektronischen Meldern der Standard sein muss und Lebendfallen inzwischen die tierschutzgerechtere Alternative zu Totschlagfallen sind.“

Im Rahmen des Förderprojekts wird die Erstanschaffung von Fangmeldern zur Montage an vorhandenen Lebendfangfallen unterstützt. Die Förderung wird nur gewährt, wenn die Fangmelder bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen. So muss beispielsweise eine Fangmeldung über Messenger, Push-Nachricht/App oder E-Mail gesendet werden können.

Die Beantragung der Fördermittel läuft gebündelt über die örtlichen Kreisjägerschaften in Niedersachsen. Anträge auf Förderung können bis zum 15. November gestellt werden. Weitere Einzelheiten zu dem Förderprojekt gibt es HIER.

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