Europameister im jagdlichen Schießen stehen fest

Europameister im jagdlichen Schießen stehen fest

Europameister im jagdlichen Schießen stehen fest

Am vergangenen Wochenende (6. & 7. Juli) fanden in Litauen die diesjährigen Europameisterschaften im Jagdlichen Schießen statt. Aus Deutschland nahmen insgesamt 9 Schützen teil. 

Mehrere Herren stehen vor einem Plakat.

Foto: Ilka Rathing

Dazu berichtet der Deutsche Jagdverband in einer Pressemitteilung: Egon Marmit ist neuer Europameister in der Veteranenklasse und damit bereits zum zweiten Mal nach 2017. Mit beeindruckenden 698 Punkten ist er 22 Punkte besser als der Zweitplatzierte. Bei den Senioren erreichte Erich Scholl mit 744 Punkten Bronze. Die Mannschaft des Deutschen Jagdverbands mit Mark Ganske, Christoph Hahn, Dr. Torsten Krüger, Egon Marmit, Erich Scholl sowie Dr. Philipp Zerfaß landeten bei den Kugeldisziplinen auf Platz 4, in der Gesamtwertung auf Platz 6 und bei den Flintendisziplinen erreichte sie den 7. Platz. Insgesamt 175 Jagdschützinnen und -schützen trafen sich Ende vergangener Woche in Litauen zur 16. Europameisterschaft im jagdlichen Schießen. Aus Deutschland nahmen insgesamt 9 Schützen teil.

Gesamtsieger bei der 16. Europameisterschaft wurde der Finne Seppä Pekka (773 Punkte), gefolgt von Lapinsh Einars (772) aus Lettland und Szakács Zoltán (767) aus Ungarn. Einen starken 9. Platz in der Offenen Klasse erreichte Dr. Philipp Zerfaß (758 Punkte). Ihm fehlten nur 9 Punkte zum Edelmetall. Der ehemaligen Bundesschießobmann Dr. Torsten Krüger (751) zeigte ebenfalls eine starke Leistung und erreichte den 14. Platz. Karolin Klar, als einzige Frau aus Deutschland angetreten, wurde in ihrer Klasse Achte.

An den drei Wettkampftagen mussten insgesamt 100 Wurfscheiben sowie 40 Kugelscheiben beschossen werden. Aufgrund der direkten Nähe des Schießstandes zur russischen Grenze hatten in diesem Jahr deutlich weniger Teilnehmer den Weg zur Europameisterschaft angetreten. Die nächste Europameisterschaft findet 2025 voraussichtlich in Kroatien statt.

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Jagdverbände fordern Freigabe von Drohnen zur ASP-Bekämpfung

Jagdverbände fordern Freigabe von Drohnen zur ASP-Bekämpfung

Jagdverbände fordern Freigabe von Drohnen zur ASP-Bekämpfung

Der jüngste Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest in Hessen sowie Rheinland-Pfalz beunruhigt die Jägerinnen und Jäger. Nun fordern einige Jagdverbände den unkomplizierten Einsatz von Drohnen bei der Suche nach Wildschweinkadavern. 

Ein Mann mit Fernbedienung in den Händen steht auf einer Wiese. Vor ihm fliegt eine Drohne in der Luft.

Foto: Czybik/DJV

Dazu berichtet der Deutsche Jagdverband in einer Pressemitteilung: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) breitet sich in Deutschland weiter aus, erst gestern hat das zuständige Landesamt zwei neue Fälle in Rheinland-Pfalz bestätigt. Das schnelle Finden von erkrankten und verendeten Wildschweinen ist besonders wichtig, um die Ausbreitung der Tierseuche möglichst zu verhindern. Der Deutsche Jagdverband (DJV) sowie die Landesjagdverbände in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz fordern deshalb vom Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) dringend eine bundesweit uneingeschränkte, unbürokratische Freigabe von Drohnen für die Kadaversuche. Zahlreiche Teams aus der Jägerschaft besitzen dafür zwar geeignete Drohnen, das Ministerium hat diese allerdings zweckgebunden für die Jungwildrettung bei der Frühmahd gefördert. Bei zweckwidriger Verwendung müssten die Fördergelder zurückgezahlt werden. Die Jagdverbände fordern deshalb eine verbindliche Zusage des BMEL, dass die Drohnen auch zur Kadaversuche eingesetzt werden dürfen. Damit bestünde Rechtssicherheit für Jägerinnen und Jäger, die größtenteils ehrenamtlich bei der Eindämmung der Tierseuche mithelfen.

Die Früherkennung von Seuchenherden ist immens wichtig, um die Ausbreitung des ASP-Virus zu verhindern. Erfahrungen aus der Praxis haben gezeigt, dass Drohnen mit Wärmebildkameras besonders effizient sind – gerade in schwer zugänglichen Bereichen wie Schilfgürteln. Zudem kommen Kadaversuchhunde zum Einsatz, die von Jägerinnen und Jägern ausgebildet werden. Die Verbände fordern eine verbesserte Förderung der ehrenamtlichen Hilfe von Jägerinnen und Jägern bei der Seuchenbekämpfung. Dazu gehört unter anderem, dass Schwarzwildgatter für die Jagdhundeausbildung von Bund und Ländern finanziell unterstützt werden, ebenso zeitgemäße Schutzausrüstung für Jagdhund und Jäger sowie moderne Ortungsgeräte.

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Weiterer ASP-Verdachtsfall in Rheinland-Pfalz

Weiterer ASP-Verdachtsfall in Rheinland-Pfalz

Weiterer ASP-Verdachtsfall in Rheinland-Pfalz

Bei einem der beiden ASP-Verdachtsfälle aus dem Landkreis Alzey-Worms in Rheinland-Pfalz hat sich der Verdacht nun bestätigt. Das Wildschwein war an Afrikanischer Schweinepest erkrankt. Doch nun gibt es einen erneuten Verdachtsfall aus einem anderen Landkreis.

Ein totes Wildschwein liegt auf einer Wiese. Nahaufnahme vom Kopf der Wildsau.

Symbolbild: Markus Lück

Am 6. Juli 2024 wurden in Gimbsheim im rheinland-pfälzischen Landkreis Alzey-Worms zwei Wildschweine gefunden, bei denen eine Erkrankung an Afrikanischer Schweinepest vermutet wurde. Die erste Beprobung durch das Landesuntersuchungsamt (LUA) bestätigte diesen Verdacht bereits. Nun kam die endgültige Bestätigung durch das Friedrich-Loeffler-Institut: Eines der beiden aufgefundenen Wildschweine wurde positiv auf Afrikanische Schweinepest getestet.

Doch nun gibt es Anlass zur Sorge aus einem weiteren rheinland-pfälzischen Landkreis. Bei einem tot aufgefundenen Wildschwein in Oppenheim aus dem Landkreis Mainz-Bingen besteht ebenfalls ASP-Verdacht. Der Landkreis liegt nach den ersten ASP-Funden in Hessen bereits in der Restriktionszone. Innerhalb des Kreises wird bereits mit Suchdrohnen und Suchhunden nach weiteren Wildschweinkadavern gesucht, wie das rheinland-pfälzische Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität aus seiner Internetseite berichtet.

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Kreisgruppe Neuburg unterliegt vor Gericht

Kreisgruppe Neuburg unterliegt vor Gericht

Kreisgruppe Neuburg unterliegt vor Gericht

Mittels einer einstweiligen Verfügung hatte die Vorsitzende der Kreisgruppe Neuburg gegen den Bayerischen Jagdverband geklagt. Nun wurde die Klage in München abgewiesen. 

Ein hölzerner Richterhammer liegt auf einem Holztisch vor dunklem Hintergrund.

Symbolbild: Markus Lück (KI-generiert)

Dazu berichtet der Bayerische Jagdverband in einer Pressemitteilung: Im Fall der Kreisgruppe Neuburg hat das Landgericht München I seine Entscheidung verkündet: die einstweilige Verfügung, mit der die Kreisgruppenvorsitzende Christine Liepelt mit Rechtsanwältin Haderthauer gegen den Bayerischen Jagdverband geklagt hatte, ist abgewiesen worden. Die Kreisgruppe muss nun auch die Kosten des Verfahrens tragen.

Nach Überzeugung des Gerichts hat der BJV der Kreisgruppe nicht zu Unrecht die Mitgliedsrechte entzogen. Alle Mitglieder sind nach wie vor über den BJV versichert, einen Anspruch der Kreisgruppe auf Nutzung der Mitgliederdatenbank des BJV sieht das Gericht nicht.
 
Dazu BJV-Präsident Ernst Weidenbusch:
„Wir haben immer noch die Hoffnung, dass Frau Liepelt mit der Kreisgruppe Neuburg kurzfristig die unzulässige Satzungsänderung zurücknimmt, so dass die Satzung und Disziplinarordnung des BJV auch hier künftig wieder klar akzeptiert werden und gelten – wie bei allen anderen Kreisgruppen auch.“
 
Die Kreisgruppe Neuburg hatte ihre Satzung dahingehend geändert, dass sich der Jagdschutzverein Neuburg auch anderen Dachorganisationen als dem Bayerischen Jagdverband anschließen kann. Ein klares Bekenntnis zur Satzung und Disziplinarordnung des BJV wurde dabei aus den Statuten gestrichen. Als Folge hatte der Landesausschuss des Bayerischen Jagdverbandes auf Antrag des Präsidiums den Ausschluss der Kreisgruppe aus dem BJV beschlossen. Gegen diesen Beschluss hatte die Kreisgruppe Beschwerde eingelegt, so dass sich nun die nächste Landesversammlung des BJV mit dem Fall beschäftigen wird.

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„Krokodil“ in der Sieg – Polizeieinsatz

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Im sogenannten „Sommerloch“ kommt es regelmäßig zu Meldungen von Krokodilen, Riesenwelsen und Schlangen in Baggerseen oder Flüssen. Vor Kurzem gab es tatsächlich einen „Polizeieinsatz“ wegen eines vermeintlichen Krokodils.

Ein Biber schwimmt in einem Fließgewässer

Foto: Polizei

Ort der Sichtung des vermeintlichen Urzeiträubers war die Sieg bei Kirchen in Rheinland-Pfalz. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet, erhielten die Beamten der Polizei Betzdorf am vergangenen Montagmorgen (8. Juli 2024) die Meldung über ein in der Sieg schwimmendes Krokodil. Die Anruferin erklärte, dass ein Bekannter das Tier gefilmt und in seinen Status hochgeladen habe. Die alarmierten Polizeibeamten schickten daraufhin einen Streifenwagen an den Ort der Sichtung. Weiterhin wurde die Videoaufnahme detailliert gesichtet. Nach Einschätzung der Beamten sowie den Experten der Naturschutzbehörde und des Biberzentrums Rheinland-Pfalz, handelte es sich bei dem gesichteten Tier jedoch nicht um ein Krokodil, sondern um einen Biber.

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Afrikanische Schweinepest in hessischem Hausschweinbestand

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Nach dem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest Mitte Juni im hessischen Landkreis Groß-Gerau wurde der Erreger der Tierseuche nun auch in einem Hausschweinbestand festgestellt.

Ein Hausschwein steht in einem Stall und schaut in Richtung des Fotografen

Symbolbild: Markus Lück (KI-generiert)

Wie das Hessische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt, Weinbau, Forsten, Jagd und Heimat auf seiner Webseite berichtet, ist ein kleiner Betrieb mit insgesamt neun Hausschweinen bei Biebisheim am Rhein im Landkreis Groß-Gerau betroffen. Bei einer Kontrolle wurde dort bei einem Schwein, welches Krankheitssymptome aufwies, eine Blutprobe genommen. Ergebnis: positiv auf Afrikanische Schweinepest. Alle Tiere in dem kleinen Betrieb mussten daraufhin unter tierärztlicher Aufsicht getötet werden. Im Umkreis des betroffenen Betriebs wurde nun eine Schutzzone mit einem Radius von drei Kilometern sowie eine Überwachungszone mit einem Radius von 10 Kilometern eingerichtet. In diesen Zonen bestehen nun teils starke Einschränkungen für Schweinehalter.

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