Afrikanische Schweinepest erreicht vermutlich Rheinland-Pfalz

Afrikanische Schweinepest erreicht vermutlich Rheinland-Pfalz

Afrikanische Schweinepest erreicht vermutlich Rheinland-Pfalz

Am 15. Juni 2024 wurde in Hessen ein Wildschwein positiv auf Afrikanische Schweinepest beprobt. Nun hat die Tierseuche höchstwahrscheinlich auch Rheinland-Pfalz erreicht.

Bildmontage: Im Hintergrund liegt ein totes Wildschwein auf dem Waldboden. Im linken Bildbereich ist ein gelbes Schild mit der Aufschrift "ASP" zu sehen.

Symbolbild: Markus Lück (KI-generiert)

In Gimbsheim im rheinland-pfälzischen Landkreis Alzey-Worms wurden am vergangenen Samstag (6. Juli 2024) ein verendetes sowie ein im Sterben befindliches Wildschwein entdeckt. Beide Stücke wurden beprobt und gemäß der Anordnung des Landesuntersuchungsamtes (LUA) zur weiteren Untersuchung in LUA gebracht. Bei der Untersuchung der ersten Proben wurden bei beiden beprobten Stücken das Virus der Afrikanischen Schweinepest festgestellt, wie das rheinland-pfälzische Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität auf seiner Webseite mitteilt. Zur endgültigen Bestätigung wurde eine B-Probe beider Stücke an das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (Friedrich-Loeffler-Institut) gesendet. Mit einem Ergebnis wird frühestens am heutigen Dienstag (9. Juli 2024).

Das könnte Dich auch interessieren:

Polizei greift gestreiften Frischling auf

Polizei greift gestreiften Frischling auf

Polizei greift gestreiften Frischling auf

Am vergangenen Wochenende haben Polizeibeamte im Saarland einen Frischling aufgegriffen. Die winzige Wutz war mitten in der Nacht allein unterwegs.

Ein kleiner Frischling sitzt auf einem weißen Tuch.

Foto: Polizei

Gegen 2:20 Uhr meldete ein aufmerksamer Autofahrer am vergangenen Sonntagmorgen (7. Juli 2024) der Polizei in Saarlouis, dass im Ort Überherrn im Saarland ein einsames, kleines Wildschwein orientierungslos umherlaufe. Polizeibeamte rückten zum Ort der Sichtung aus und entdeckten den Frischling nach kurzer Zeit. Wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet, war der Frischling munter und augenscheinlich unverletzt. Von der zugehörigen Bache und anderen Wildschweinen aus der Rotte war jedoch weit und breit keine Spur, sodass der Frischling höchstwahrscheinlich allein nicht überlebensfähig gewesen wäre. Die Wutz wurde von den Polizisten deshalb aufgegriffen und später den Mitarbeitern einer Wildtierauffangstation übergeben. Hier wird der Frischling nun aufgepäppelt.

Das könnte Dich auch interessieren:

Fahrbarer Hochsitz in Flammen

Fahrbarer Hochsitz in Flammen

Fahrbarer Hochsitz in Flammen

Am vergangenen Samstag kam es in Hessen nahe Idstein zu einem Brand. Im Feldbereich stand ein mobiler Hochsitz in Flammen.

Fahrbarer Hochsitz steht auf einer Wiese neben einem Teerweg

Symbolbild: Markus Lück

Wie die Polizei in einer Pressemitteilung berichtet, bemerkte ein Zeuge den Brand des mobilen Hochsitzes am vergangenen Samstagabend (6. Juli 2024) gegen 18 Uhr. Der Zeuge teilte gegenüber den ermittelnden Polizeibeamten mit, dass er weiterhin zwei männliche, jugendlich aussehende Personen gesehen habe, welche sich von dem brennenden Hochsitz in Richtung Waldems-Bermbach entfernt haben. Die mobile Ansitzeinrichtung wurde bei dem Brand vollständig zerstört. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 1.500 Euro. Zeugen, die in diesem Fall Hinweise geben können, melden sich bitte bei den Beamten der Polizeistation Idstein (Tel.: 06126/93940).

Das könnte Dich auch interessieren:

Bundesrat lehnt Kupierverbot von Jagdhunden ab

Bundesrat lehnt Kupierverbot von Jagdhunden ab

Bundesrat lehnt Kupierverbot von Jagdhunden ab

Der Agrarausschuss wollte im Bunderat die Ausnahmeregelung für das Kupieren von Jagdhunden kippen. Doch das ist nun vom Tisch. Der Bundesrat hat sich gegen die Abschaffung dieser Ausnahmeregelung für Jagdhunde ausgesprochen. 

Ein kupierter, schwarzer Jagdhund steht in einem Gewässer und hebt die rechte Pfote - der Hund steht vor.

Foto: moorhunde.de

Dazu berichtet der Deutsche Jagdverband in einer Pressemitteilung: Der Bundesrat hat heute gegen die Empfehlung seines Agrarausschusses gestimmt und ein Kupierverbot für Jagdhunde abgelehnt. Der Deutsche Jagdverband (DJV) und der Jagdgebrauchshundverband (JGHV) begrüßen diese Entscheidung. DJV und JGHV hatten die Initiative zuvor als unnötig und kontraproduktiv im Sinne des Tierschutzes kritisiert: Das Kupieren der Rute im Welpenalter findet bei Jagdhunden ausnahmslos zum Gesundheitsschutz statt. Umgestürzte Bäume, Brombeeren, Schwarzdorn oder Schilf können bei langer Rute zu schwersten Verletzungen führen. Insbesondere können Entzündungen im Rückenmark eine Amputation im Erwachsenenalter erforderlich machen oder sogar zum Tod führen.

Das Kupieren von Jagdhunden innerhalb der ersten Lebenstage ist unproblematisch. Eine innerartliche Kommunikation ist auch mit kupierter Rute zweifelsfrei möglich. Kupierte Hundewelpen dürfen nur an Jagdscheininhaber abgegeben werden. Entgegen den Ausführungen in der Begründung des Agrarausschusses gibt es in Ländern, in denen ein Kupierverbot besteht, nachweislich tierschutzrelevante Probleme, wenn Einsatzgebiet mit deutschen Verhältnissen vergleichbar ist. Fälle von Rutenverletzungen sind bei nicht kupierten Hunden keine Seltenheit.

Die Bundesregierung hatte bereits am 24. Mai 2024 einen Entwurf zur Änderung des Tierschutzgesetzes beschlossen, der vorsieht, an der bewährten Kupier-Praxis bei Jagdhunden festzuhalten. Nach der nun vorliegenden Ablehnung des Kupierverbots durch den Bundesrat wird der Bundestag abschließend über den Gesetzentwurf beraten.

Das könnte Dich auch interessieren:

2 weitere Fälle – ASP-Kernzone wird erweitert

2 weitere Fälle – ASP-Kernzone wird erweitert

2 weitere Fälle – ASP-Kernzone wird erweitert

Am 15. Juni 2024 wurde bei einem Wildschwein südlich von Rüsselsheim (Hessen) die Afrikanische Schweinepest festgestellt. Seitdem sind eine Vielzahl an Kadaversuchhunden im Einsatz. Nun wurden diese fündig und der ASP-Test war positiv.

Ein Hochsitz für Jäger steht auf einem Feld. Es schlägt ein Blitz in die Kanzel ein.

Symbolbild: Markus Lück (KI-generiert)

Wie das Hessische Landwirtschaftsministerium in einer Pressemitteilung bekanntgibt, hat sich die Zahl der positiv auf Afrikanische Schweinepest getesteten Wildschweinkadaver nach dem Ausbruch der Tierseuche nun auf neun erhöht. Die Erreger der Tierseuche wurden im ersten Testdurchgang vom Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) nachgewiesen. Die Bestätigungsuntersuchung durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) steht aktuell noch aus. Einer der positiv getesteten Kadaver war bei Riedstadt-Leeheim, ein weiterer am Kühlkopf im Hessischen Ried südlich der bisherigen Kernzone gefunden worden. Die nach den ersten Funden Mitte Juni ausgewiesene Restriktionszone wird aufgrund der nun gefundenen und positiv getesteten Kadaver ausgeweitet. Die Zone umfasst nun auch Teile der Stadt Darmstadt und des Kreises Bergstraße. Bis jetzt waren bereits die Kreise Groß-Gerau, Offenbach-Land und Darmstadt-Dieburg sowie der Main-Taunus-Kreis und die Städte Frankfurt am Main und Wiesbaden von der Restriktionszone betroffen. Nach den jüngsten ASP-Funden liegen nun auch die südlichen Teile des Kreises Groß-Gerau mit Gernsheim und Biebesheim sowie die komplette Fläche Stockstadts innerhalb der Restriktionszone.

Auf der Webseite des Hessischen Landwirtschaftsministerium sind die aktuellen Zahlen der beprobten sowie positiv getesteten Wildschweine zu finden.

Das könnte Dich auch interessieren:

Fuchs in Fußballtor verheddert

Fuchs in Fußballtor verheddert

Fuchs in Fußballtor verheddert

Momentan dreht sich in Deutschland viel rund um das Thema Fußball. Ein Fußballtor wurde einem Fuchs in der vergangenen Woche in Baden-Württemberg beinahe zum Verhängnis.

Ein Fuchs liegt in einer Gitterbox, nachdem er von der Feuerwehr gerettet wurde.

Foto: Feuerwehr Offenburg

Während des Jugendtrainings auf dem Zell-Weierbacher Sportplatz in Offenburg-Rammersweier entdeckten die jungen Fußballer am vergangenen Dienstag (25. Juni 2024) einen Fuchs, der sich auf dem Sportplatz in einem Tornetz verfangen hatte und von allein nicht mehr freikam. Der Rotrock hatte sich derart in dem Netz verfangen, dass er drohte zu ersticken, wie die Feuerwehr Offenburg in einer Pressemitteilung berichtet. Die jungen Kicker zögerten deshalb nicht lange und alarmierten die Feuerwehr. Wenige Minuten später trafen die Einsatzkräfte am Ort des Geschehens ein. Mit etwas Mühe schnitten die Retter den Fuchs aus dem Leinengewirr frei. Nach der Befreiungsaktion brachten die Feuerwehrleute den Fuchs zunächst zu einem Tierarzt. Anschließend ging es dann zur THRO nach Neuried, der einzigen Wildtierauffangstation der Ortenau.

Das könnte Dich auch interessieren: