Finanzielle Unterstützung für Fallenjäger
Fallensteller in Niedersachsen aufgepasst! Ab sofort wird die Anschaffung von elektronischen Fangmeldern mit bis zu 150 Euro pro Stück gefördert.
Elektronische Fangmelder haben die Fallenjagd stark verändert. Eine durchgehende Überwachung der Fanggeräte durch die technischen Helferlein sorgt dafür, dass der Fallensteller umgehend nach Fang eines Tiers darüber Bescheid weiß. Die Verweildauer gefangener Tiere in den Fallen kann durch die Geräte somit massiv verkürzt werden. Fehlfänge können schon nach kurzer Zeit wieder in die Freiheit entlassen werden. Unter anderem deshalb haben sich die politisch Verantwortlichen in Niedersachsen dazu entschieden, die Anschaffung von Fangmeldern finanziell zu unterstützen.
Dazu Miriam Staudte, Niedersächsische Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, in einer Pressemitteilung des Ministeriums: „Die meisten Jägerinnen und Jäger haben aus Tierschutzgründen ihre Fallen bereits mit elektronischen Fangmeldern ausgestattet. Dies erleichtert den Kontrollaufwand und verkürzt die belastende Verweildauer der Tiere in der Falle erheblich. Wir setzen mit der Förderung ein Zeichen, dass die Ausstattung mit elektronischen Meldern der Standard sein muss und Lebendfallen inzwischen die tierschutzgerechtere Alternative zu Totschlagfallen sind.“
Im Rahmen des Förderprojekts wird die Erstanschaffung von Fangmeldern zur Montage an vorhandenen Lebendfangfallen unterstützt. Die Förderung wird nur gewährt, wenn die Fangmelder bestimmte technische Voraussetzungen erfüllen. So muss beispielsweise eine Fangmeldung über Messenger, Push-Nachricht/App oder E-Mail gesendet werden können.
Die Beantragung der Fördermittel läuft gebündelt über die örtlichen Kreisjägerschaften in Niedersachsen. Anträge auf Förderung können bis zum 15. November gestellt werden. Weitere Einzelheiten zu dem Förderprojekt gibt es HIER.
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